Basisfakten zu der Route Nr.: 753
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Region:   Mieminger Kette
Tour:   Klettern: bis III
Gipfel / Ziel:   Ehrwalder Sonnenspitze (Nordostr├╝cken)
Höhe:   2417 m
Ausgangspunkt:   Ehrwald
Endpunkt:   Ehrwald
Datum:   01.08.2009
Personenanzahl:  1

Ehrwalder Sonnenspitze (Nordostr├╝cken) - Ehrwalder Sonnenspitze vom Seebensee aus gesehen.
Ehrwalder Sonnenspitze (Nordostr├╝cken) - Nordostgrat
Ehrwalder Sonnenspitze (Nordostr├╝cken) - Gipelflanke
Ehrwalder Sonnenspitze vom Seebensee aus gesehen. Nordostgrat Gipelflanke


Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Vom Ehrwalder Bahnhof durch Ehrwald zur Talstation der Ehrwalder Seilbahn. Von dort bezeichnet entlang des Gai├čbachs flu├čaufw├Ąrts durch den Wald bis der Wanderweg rechts abzweigt und ├╝ber freie Almwiesen weiter aufw├Ąrts f├╝hrt. Danach steiler durch den Wald aufw├Ąrts bis an ein Ger├Âllfeld. An dessem linken Rand (im Aufstiegssinne) weiter an die Seebenw├Ąnde heran zum Aussichtspunkt Coburger Rast. Ab hier geht es drahtseilgesichert (T3 - T4) ├╝ber den sog. Hohen Gang durch die Seebener W├Ąnde zum Seebensee.

Kurz von Seebensee zweigt der Pfad Richtung Ehrwalder Sonnenspitze ab. Er f├╝hrt an einer Jagdh├╝tte vorbei zun├Ąchst durch den Wald und dann durch schrofendurchsetztes Grasgel├Ąnde (Stellen I) an den Nordostr├╝cken der Ehrwalder Sonnenspitze heran. ├ťber diesen geht es nun durch gestuften gut gangbaren Fels aufw├Ąrts bis an einen Steilaufschwung heran. Unter diesem quert man linkerhand ├╝ber plattigen Fels an eine Schulter heran, welche ├╝berklettert werden muss (Stelle I). Auf der anderen Seite der Schulter f├╝hrt der Steig nun wieder gem├╝tlicher weiter durch die entlang der Osth├Ąnge der Sonnenspitze bis er rechterhand durch eine Rinne an den Nordostgrat der Sonnenspitze gelangt. ├ťber diese (Stellen I) bzw. meist in seiner rechten Flanke bis an einen steileren Aufschwung, den man rechterhand (stellenweise ausgesetzt) um klettert (I) erst auf den Grat und dann wieder in dessen rechter Flanke (Sicherungshaken) bis unter den Gipfelaufbau. Diesen quer man leicht ansteigend nach rechts (I) bis man nach einer weiteren Nase, die es zu umklettern gilt unter einem Kamin steht. Durch den recht blank polierten Kamin (II, Trittstifte) ca. 5 m nach oben kraxeln und dann unschwierig ├╝ber den NO-Grat auf den Gipfel.

Abstieg wie Aufstieg.

Fazit: Sch├Âne Tour. Stellenweise ausgesetzt und ziemlich br├╝chig. Ausreichend aber nicht zu ├╝ppig markiert. Im Abstieg leichter zu finden als im Aufstieg.

Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Sonnig, windstill, warm - alles perfekt

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