Basisfakten zu der Route Nr.: 362
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Region:   Karwendel
Tour:   Klettern: bis III
Gipfel / Ziel:   Risser Falk via Falkenkar (von N)
Höhe:   2414 m
Ausgangspunkt:   P am Rißbach, 960m
Endpunkt:   P am Rißbach, 960m
Datum:   23.09.2006
Personenanzahl:  3

Risser Falk via Falkenkar (von N) - Scharte mit SchlĂŒsselstelle
Risser Falk via Falkenkar (von N) - Risser Falk vom Ladiderer Falken aus gesehen
Risser Falk via Falkenkar (von N) - Ostgrat, kurz vor dem Gipfel
Scharte mit SchlĂŒsselstelle Risser Falk vom Ladiderer Falken aus gesehen Ostgrat, kurz vor dem Gipfel


Hütten-Info:

Stützpunkt:   Keiner Höhe:  
Type:  

Beschreibung:
(offen, nur mit Schlüssel, Zustand, Belegung usw.)




Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Nach dem Laliderer Falken am Vortag nun bei optimalen Bedingungen und Kaiserwetter auf den Nachbarberg war eine tolle Sache.
Wiesensamstag! Traumwetter! Einen Spezi von mir zogs' auf die Wiesn, er erzĂ€hlte mir, daß die Zelte bereits um 10 Uhr wegen ÜberfĂŒllung geschlossen werden mußten!
Wir hattens' da am Risser-Falken etwas beschaulicher...

Geparkt am P nach der Mautstelle(ca. 960m), bei der BrĂŒcke ĂŒber den Rißbach.
Vor 7.oo Uhr keine Maut.
In der Karwendelau dem Forstweg nach links folgen, bei der nÀchsten Verzweigung rechts, bis zu einem markanten Knick der Forststrasse(ca. 1130m).
In der Kurve rechts ab (S) in das teils ausgetrocknete Falkenkarbachbett.
Durch das Bachbett abenteuerlich hoch, ĂŒber (vom Wasser)glattgeschliffene Gumpen, querliegende BĂ€ume, Felsstufen(I) bis man weiter hinten, bei einer grĂ¶ĂŸeren Gumpe auf einen kleinen Steig trifft; vorher noch ein paar SteinmĂ€nner.
Diesem Steig folgt man von links nach rechts hoch, teils durch dichten Latschenverhau und Latschengassen ins untere Falkenkar. Immer wieder SteinmÀnner entlang des Weges.
Weiter ins obere Falkenkar, Ende der dichten Latschen, SchrofengelÀnde, SteinmÀnner.
Rechts und links eindrucksvolle Felsmauern, schattig dĂŒstere Szenerie, tolles GelĂ€nde.
Weiter hoch, schuttig mĂŒhsam in den nĂ€chsten Karboden(ca. 1900m). Weiter hoch, dann nach rechts(sehr mĂŒhsam!)zu dem steil-grasigen SteilgelĂ€nde.
Sehr steil die begrĂŒnten Schrofen hoch zu einer schmalen Scharte(ca. 2250m). SchlĂŒsselstelle der Tour.
Nun folgt jenseits der Scharte eine recht ausgesetzte Querung in die abschĂŒssige N-Flanke. Grasig-feuchtes GelĂ€nde; VORSICHT!
Weiter ausgesetzt in der N-Flanke auf grasigen Band, brĂŒchig zu einer kurzen Geröllrinne(gut gangbar). In der Rinne hoch(II) oder rechts der Rinne in erdig, grĂŒnen, feuchten GraspolsterabsĂ€tzen(gefĂ€hrliches GelĂ€nde) hoch zur grĂŒnen Rinn-Scharte.
VORSICHT in diesem GelÀnde! Nach N gehts ziemlich senkrecht runter....
Oben, in der grĂŒnen Rinn-Scharte(ca. 2290m) endlich SONNE!! Schöne Rundsicht, Weiterweg wird sichtbar.
Weiter den Grat nach W(SteinmĂ€nner) zu einer Rinne, an deren Ende oben ein Felsblock eigeklemmt ist. In der Rinne hoch(II), fester Fels und weiter am O-Grat (II). Weiter ĂŒber den Grat(schöne Kletterei),II zu den Gipfelschrofen der O-Flanke(I-II) und ĂŒber den Schutt des flacher werdenden Gipfelhangs auf den gerĂ€umigen Gipfel.
Gipfelsteinmann+GB.

Ein laut GB gelegentlich besuchter Gipfel, sehr eindrĂŒckliche, alpine Tour, NICHT ungefĂ€hrlich(SchlĂŒsselstelle).
Ca. 1500 HM, gut 4 Std., runter wie rauf.

Ein Karwendelklassiker, dem man ***** geben muß.

Hermann v. Barth war am 01.07.1870 als Erstersteiger auf diesem Berg.

Diese Tour auch auf: HikR.org

Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Traumtag....auf einem historischen Berggipfel.
Andere Leute saßen jetzt angesoffen im verrĂ€ucherten Bierzelt.... na ja... suum quique, wie der Lateiner bemerkt.



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