Basisfakten zu der Route Nr.: 361
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Region:   Karwendel
Tour:   Klettern: bis III
Gipfel / Ziel:   Laliderer Falk ├╝ber Sprungrinne
Höhe:   2428 m
Ausgangspunkt:   Hinterri├č, 930m
Endpunkt:   Hinterri├č, 930m
Datum:   22.09.2006
Personenanzahl:  1

Laliderer Falk ├╝ber Sprungrinne - Blick ├╝ber Talelekirchkar zum Risser Falken
Laliderer Falk ├╝ber Sprungrinne - Laliderer Falk von S├╝den, in der Mitte die Sprungrinne
Laliderer Falk ├╝ber Sprungrinne - In der Sprungrinne
Blick ├╝ber Talelekirchkar zum Risser Falken Laliderer Falk von S├╝den, in der Mitte die Sprungrinne In der Sprungrinne


Hütten-Info:

Stützpunkt:   Falkenh├╝tte (abseits gelegen) Höhe:   1850 m
Type:  

Bewirtete H├╝tte
Beschreibung:
(offen, nur mit Schlüssel, Zustand, Belegung usw.)




Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Unten am Auto denkt man sich: na ja, von ca. 1000m auf 2400m, nicht so schlimm... es sollte anders kommen: P auf dem gro├čen P kurz vor Hinterri├č.
Mit dem MTB ins Johannestal(wie bei Tour 359).
Bei einer Verzweigung links abbiegen zur Ladizalm(1573m), dort Bikedepot. Knackige Auffahrt, gut 650HM.
Weiter weglos hoch nach NO, ├╝ber steile, hohe Graswiesen zum bez. Weg, der zum Steinfalk f├╝hrt. Weiter Richtung Falkenstand.
Diesem Weg folgen bis fast zum Steinfalk.
Kurz unter dem Gipfel in einem Ger├Âllfeld links ab der Spur zu einem Steinmann folgen.
Weiter der Spur folgen(zick-zack Weg), leider mit gut 200HM H├Âhenverlust, bis man an geeigneter Stelle(alte,rote Markierungen) nach NO, zuerst fallend, dann steigend auf einem Pfad ins Talelekirchkar queren kann.
Dann zur Gratschneide, die das Talelekichkar vom Blausteigkar trennt(ca. 2200m).
An geeigneter Stelle dann ins Blausteigkar absteigen mit weiteren ca. 200 HM H├Âhenverlust. Die Sprungrinne ist jetzt gut sichtbar, man durchschreitet m├╝hsam den ├Âden Talboden(scheue G├Ąmsen)und h├Ąlt auf die Sprungrinne zu. Zuerst recht m├╝hsam im Schutt hoch(Schinderei!), dann in festeren Felsgel├Ąnde. Orientierung dort nicht ganz einfach. Hat man die richtige Rinne gefunden(Verhauer m├Âglich), kommt man recht gut voran. Immer in der Rinne, teils sehr "karwendelbr├╝chig" empor, eine sperrende Wand(fester Fels) ├╝berwindend(II), weiter hoch.
Das Gel├Ąnde neigt sich zur├╝ck, wird br├╝chig(I).
Weiter hoch und dann nach rechts (NO) zum Gipfelgrat r├╝berqueren, bis man von SW zum h├Âchsten Punkt gelangt. GB(liebevoll renoviert). Vorsicht beim Abstieg! Verhauer in ├Ąhnlich aussehende Rinne weiter rechts der Sprungrinne m├Âglich -senkrechte Abbr├╝che.

Eindrucksvolle, sehr einsame Tour, Anmarsch sehr LANG und ENTBEHRUNGSREICH. Allerdings tolle Landschaft, die die M├╝hen wieder aufwiegt.
Zaudern braucht man auch nicht lange, ohne gute Orientierung wird's heikel.
An den langen R├╝ckweg denken(Gegenanstiege sind zerm├╝rbend), KEIN WASSER in diesem Gel├Ąnde! Ich hab daher an der Ladizalm sp├Ąter die halbe Kuhtt├Ąnke leergesoffen. Helm f├╝r die Rinne ist kein Luxus. Man f├╝hlt sich ein bischen wie der gute alte H.v.Barth auf dieser langen Tour, der diesem Berg am 30.06.1870 einen Besuch abgestattet hat.
Beim Abstieg Verhauer durch falsche Rinne, beim R├╝ckweg nochmal b├Âser Verhauer(gut 300HM) und 1,5 Std. verloren. Ich wollte an anderer Stelle, weiter n├Ârdlich hoch zur Talelekirchgrat; oben angekommen stellte ich fest: senkrechte Abbr├╝che auf der anderen Seite... also alles wieder runter....daher besser R├╝ckweg auf der Anstiegsroute. Spart viel Kraft, Zeit + ├ärger.

Gut 2000 Hm, ca. 5 Std. zum Gipfel, bei optimaler Wegfindung, ohne viel Tr├Âdelei. Lange, alpine Tour.
F├╝r Konditionstiere eine Super-Unternehmung, *****.
Wesentlich k├╝rzer aus dem Lalidertal ├╝ber das Blausteigkar.
Noch was: am Gipfel und auf der Tour gab's KEINEN Handyempfang! Also: passieren sollte einem in dem Gel├Ąnde nichts....


Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)

Traumwetter der allerfeinsten Sorte, Sonne satt, keine Wolke, Null Wind...
Keine Menschenseele getroffen.

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