Basisfakten zu der Route Nr.: 298
...eingetragen durch: jvg

Region:   Karwendel
Tour:   Klettern: bis III
Gipfel / Ziel:   Laliderer Falk (übers Blausteigkar)
Höhe:   2427 m
Ausgangspunkt:   Rißbach
Endpunkt:   Rißbach
Datum:   27.06.2002
Personenanzahl:  2


Die Route mit eigenen Worten:

Für die Richtigkeit der Angaben bzw. für Unfälle aufgrund fehlerhafter Beschreibungen kann keine Haftung übernommen werden!

Routen-
Beschreibung:

Der Laliderer Falk ist der höchste Gipfel der Falkengruppe. Wie praktisch alle etwas abgelegeneren Karwendelgipfel ohne markierten Wanderanstieg wird er kaum besucht. Das macht die Tour naürlich teilweise etwas mühsam - aber umso interessanter: Von der Radlautobahn im Laliderer Tal zweigt man rechts in das absolute Ödland des Blausteigkars ab. Vom Gipfel toller Blick zu den Laliderer Wänden.

Abwechselungsreicher Anstieg in einsamer Umgebung; ca. 5 Stunden; II (eine Stelle III-); der Schwierigkeitsgrad sollte auch im brüchigen Gelände und im Abstieg keine Probleme bereiten.

Vom Rißbach zunächst auf Wanderweg über Stufe ins Laliderer Tal hinein. Weiter auf der Forststraße. Kurz nach der Überquerung des Laliderer Bachs passiert man die Hütte des Gumpenalm Niederlegers. Über diesem quert die Straße den Graben eines Nebenbaches (March Graben), der aus dem Blausteigkar kommt. Man verlässt hier die Straße und folgt dem Graben nach Osten aufwärts zum Beginn der Felsstufe, mit der das Blausteigkar zum Laliderer Tal abbricht (Lawinenkegel bis in den Sommer).
Die Steilstufe wird überwunden, indem man rechts des Bachlaufes eine steile Rinne etwa 50 Meter hinaufsteigt (bis III-), die auf einem kleinen Geröllabsatz endet (Stand an Block möglich). Nun hinunter zum Bach und diesen überqueren. Die nächste Stufe wird rechts eines kleines Wasserlaufes (oft sicher nur feucht oder Wasserspuren) zuerst gerade, dann schräg rechts aufwärts querend über Platten und Schroffen zu Latschen hin überwunden (II; ziemlich ausgesetzt; im Abstieg eher unangenehm). Von hier geht man ein Stück nach rechts und gelangt in eine Rinne, der man, teils über ihre Stufen, teils an ihrer Seite, bis ins Blausteigkar hinein folgt.
Um einen Gratausläufer des Falken herum kommt man unter die Südflanke des Gipfels. Nun heißt es die Sprungrinne zu finden, welche den Weg zum höchsten Punkt vermittelt: Es handelt sich hierbei um die deutliche große verschneidungsartige Rinne im rechten Teil der Flanke. Durch sie ca. 300 Hm hinauf (bis II) zum kurzen Grat, und über diesen zum Gipfel.

Bei Regen wird der Abstieg über die Felsstufe ins Laliderer Tal sicher sehr schnell sehr heikel, die Rinne dort könnte sich sogar in einen Wasserfall verwandeln.

Verhältnisse
am Tag der Tour:
(Wetter, Temperatur, Schneehöhe...)



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